Zum Jugendfestival nach Medjugorje pilgerten dieses Jahr 50 Jugendliche gemeinsam mit Abt em. Ambros und Pater Anselm.
Am 31. Juli ging es um 4.40 Uhr in Kremsmünster los. Schon bei der langen Anreise durften wir durch das Busprogramm mit Gebet, Liedern und Impulsen einen ersten Vorgeschmack auf das bekommen, was wir dort in voller Tiefe erfahren durften: Friede, Umkehr, Glaubenserneuerung und ganz viel Freude.
Für viele von uns war der Wallfahrtsort Medjugorje, seine Geschichte und seine Bedeutung neu, weshalb wir die ersten Tage damit verbrachten, die verschiedenen Gebetsorte wie zum Beispiel den Erscheinungsberg kennenzulernen, einen Vortrag zu hören und einfach anzukommen. Wir hörten über die wichtigsten Themen der Botschaften der Muttergottes, beschäftigten uns mit Maria als der Friedenskönigin und durften unsere Fragen stellen.
Dann aber ging es so richtig los mit dem ersten Abendprogramm des Jugendfestivals mit Rosenkranz, Begrüßung, Eröffnungsmesse und Anbetung. Gleich am ersten Abend waren wir beeindruckt von der schönen Liturgie, der schönen Musik und dem spürbar starken gemeinsamen Gebet mit Menschen aus unterschiedlichsten Nationen.
Am nächsten Tag nutzten wir den freien Vormittag für einen entspannte Zeit bei den großen Wasserfällen. Ansonsten nahmen wir am Programm des Jugendfestivals teil, das aus Lobpreis und Tanz, Katechesen, Zeugnissen und dem schon erwähnten Abendprogramm besteht. Ein besonderes Highlight war das Gebet vor dem Kreuz mit anschließendem Lichtermeer. Nach diesem Abend fand das Österreicher-Treffen vor der Kirche statt, wo wir viele bekannte Gesichter wieder trafen und gemeinsam mit Lobpreis und Tanz feierten.
Ein bedeutender Moment bei einer Wallfahrt nach Medjugorje ist immer das Besteigen des Kreuzberges mit dem Gebet des Kreuzweges. Während in der Ferne die Sonne aufging, führte uns Pater Anselm diesen Weg bis zum Kreuz, welcher uns half, in die Haltung der innerlichen Umkehr zu finden.
Fixpunkt als Gruppe waren für uns außerdem das tägliche gemeinsame Morgenlob mit der Laudes und das Abendprogramm, bei dem wir uns durch unsere hohe Treffpunkt-Benedikt-Flagge gut wiederfinden konnten. Insgesamt war in unserer Gruppe eine große Offenheit untereinander spürbar, wodurch wunderschöne, tiefgehende Gespräche und viele neue Freundschaften entstanden.
Mit vollem und dankbarem Herzen traten wir am 6. August wieder die Reise zurück an. Nach einem längeren Aufenthalt bei der Grenze kamen wir gut voran und konnten einen Zwischenstopp am Meer einlegen. Direkt am Meer feierten wir gemeinsam eine Hl. Messe, kühlten uns etwas ab und machten uns endgültig auf den Heimweg. Bei der Heimfahrt teilten wir im Bus, was jeder und jede erlebt hatte, was noch ein besonders bereichernder Abschluss war.
Es war eine wunderschöne und ereignisreiche Zeit, die wir trotz Hitze und Schlafmangel in bester Erinnerung behalten werden!






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