Internet-Impuls von P. Bernhard

Die Katholische Akademie in Berlin hat ein Projekt in Auftrag gegeben, bei dem Vertreter der Kirche über theologische Begriffe persönlich sprechen.

Aufhören können

In Vorträgen über die Zukunft der Kirche und des Ordenslebens spreche ich gerne davon, dass man Dinge auch auslaufen lassen soll. Gerade wir Christen sollten nicht aggressiv-weinerlich an Dingen festhalten, die ihre Zeit hatten. Dann kann auch Neues entstehen.

Benedikt – Inspiration für junge Leute

Im letzten Impuls habe ich geschrieben, dass ich von jungen Leuten viel lernen kann. In Salzburg nahm ich jetzt Studenten die Prüfung ab. Für die Vorlesung mit Konversatorium „Beneditktinische Spiritualität“ müssen sie auch eine Arbeit verfassen, in der sie sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen.

All too American?

Heute habe ich wieder eine Blocklehrveranstaltung an der Katholischen Universität Linz gehalten und von den Studenten viel gelernt. Das meine ich ehrlich: der Austausch mit jungen Leuten, gerade wenn sie sich voll auf einen Dienst in der Kirche einstellen, ist bereichernd und inspirierend.

Sr. Chiara Maria

Von den Impulsen, die ich seit Juni 2012 für die Community von Treffpunkt Benedikt schreibe, tauchte schon mehrfach der Name Martina als Überschrift auf. Nun ist sie Sr. Chiara Maria geworden, und ich verbrachte einen Nachmittag bei ihr im Noviziat der Schwestern von Mutter Teresa.

Lob des frühen Aufstehens

Ich weiß, dass gerade für junge Leute der Abend alles ist. Der Morgen dagegen wird als Qual erlebt oder als Chance, endlich lange ausschlafen zu können.

Der Rabbi

Manche, die mich gut kennen, lächeln, wenn ich wieder von den Wüstenvätern spreche. Unser P. Franz meinte kürzlich, als ich wieder wohin fuhr, um über die frühen Mönche zu sprechen: „Ah, ein ganz neues Thema!“

Ein Gebet anwenden

Ich bete fast jeden Tag im Bett vor dem Aufstehen das bekannte Gebet des Nikolaus von der Flüe:

In eine andere Zukunft (Irland V)

Irland hat eine reiche und abwechslungsreiche Geschichte. Der katholische Glaube wurde Jahrhunderte lang verfolgt, dadurch erst recht zur Identität der unterdrückten Iren, schließlich zugelassen und zur allgemeinen Norm.

Der Verlust des Heiligen (Irland IV)

Zwischen den einzelnen Veranstaltungen zeigten mir meine Gastgeber so quasi im Vorbeifahren Dublin, eine Stadt, in die ich mich zwar nicht schnell verlieben würde, deren pulsierendes Leben mich aber beeindruckte.

Im modernen Dublin (Irland III)

Die Leute in Irland sind natürlich mehrheitlich katholisch, aber das vermittelte Lebensgefühl zeigt, dass man gut ohne Religion und vor allem ohne Kirche auskommen kann und möchte.

Keine Angst vor Fragen (Irland I)

Ich war jetzt einige Tage in Dublin. Manche Leute fürchten sich vor dem Fliegen; ich liebe es geradezu. Gut kann ich mich noch an meinen ersten Flug erinnern –