Worship mit Albert Frey

Treffpunkt Benedikt Special mit Albert Frey in Neuhofen, der unsere Herzen zum Klingen brachte. Blitzlichter eines unvergesslichen Abends mit Fotos.

Ca. 25 junge Leute in Begleitung von P. Bernhard, P. Franz, fr. Philipp und fr. Jakobus warten gespannt im improvisierten Backstage-Bereich der Pfarre Neuhofen. Der Hausherr, P. Klaus, hat uns nämlich Begegnungen mit Albert Frey versprochen. Gespannt warten wir auf den Ausnahmemusiker, dessen Lieder nicht nur Eingang in unser Jugendbrevier Oremus gefunden haben, sondern auch immer wieder von uns beim Treffpunkt gesungen werden. Plötzlich öffnet sich die Tür, ein großer, schlanker, jugendlich wirkender Mann betritt den Raum und beginnt ohne Umschweife in ganz einfachen Worten für den Abend zu beten. Sofort entsteht eine geistliche Atmosphäre und man hat den Eindruck, dass es hier um mehr als ein Konzert geht. Die Bescheidenheit des Mannes, der die geistliche Lobpreis-Szene seit Jahren prägt, beeindruckt uns.

Kurze Zeit später geht er mit seinen beiden Bandkollegen in die Kirche, Kerzen brennen, Lichter in verschiedenen Farben, ein beleuchteter Altar. Wenig später sind wir nicht nur in einem Konzert, sondern haben das Gefühl selbst ein großer Teil der betenden Gemeinschaft zu sein. Albert Frey lädt zum Mitsingen ein, erklärt zwischendurch in einfachen Worten den Hintergrund seiner Lieder und lässt sein theologisches Verständnis von Gott und dem Leben einfließen. Er wirkt authentisch und bescheiden, seine Liedtexte sind tiefgründig. Sie handeln von der Freude des Lebens, von sinnsuchenden Männern, den Problemen des Älterwerdens, von persönlichen Klagemauern und von der Anbetung Gottes. Selbstkritisch betrachtet er auch die Texte aktueller Worship-Songs und meint: „Manchmal sind diese Texte flach und sprechen wenig von Zweifel und Gottferne. Gott sei Dank können wir auf den reichen Schatz der Kirche zurückgreifen. Deshalb vertone ich manchmal alte Choräle aus dem Gotteslob, denn von diesen alten Songwritern können wir viel lernen!“

Während bei den Lobpreisliedern die gefüllte Kirche begeistert klatscht und manchmal während der Lieder mitklatscht, entsteht bei den Anbetungsliedern eine intensive Gebetsstimmung. Die unterschiedlichen Instrumente vom Klavier bis zu verschiedensten Flöten machen das Konzert zu einem musikalisch unvergesslichen Abend. 

So bescheiden und zurückhaltend wie zu Beginn, verlässt der Musiker auch wieder die Kirche. Beim leckeren Buffet, das P. Klaus für den Treffpunkt Benedikt gesponsert hat, plaudert Albert Frey schon etwas müde, aber ganz ungezwungen mit uns. Vergeblich sucht man Starallüren, sondern er freut sich über das Oremus, das ihm P. Klaus als Geschenk überreicht. Wir waren uns alle einig, dass ein solcher Abend ein tiefes geistliches Erlebnis sein kann und wir in Zukunft die Lieder dieses Songwriters und Komponisten anders hören und singen werden.

Adam, wo bist du: https://www.youtube.com/watch?v=LNANb-sU8Gc&list=RDLNANb-sU8Gc&start_radio=1&pbjreload=10

Klagemauer: https://www.youtube.com/watch?v=HIXB5Me17Lo&pbjreload=10

Interessant, wie hier die eigene Verzweiflung und Unsicherheit dem ferne scheinenden Gott hingehalten wird, ohne dass gleich von Erlösung und Auferstehung die Rede ist. Das Lied mündet ins Vertrauen – damit ist das Höchste und Größte gesagt, das in manchen Situationen möglich und sinnvoll ist.

Zwischen Himmel und Erde: https://www.youtube.com/watch?v=9HXLVJgP3mY&pbjreload=10

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